Unterwegs in der Welt für ein starkes Bayern

Seit dem 10. Oktober 2013 arbeite ich als Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei. Für ein starkes Bayern in Deutschland und Europa bin ich seitdem in der Welt unterwegs.

Meine Amtsgeschäfte konnte ich genau genommen erst uneingeschränkt seit dem Ende der Koalitionsverhandlung in Berlin im November wahrnehmen. Ich freue mich sehr und bin sehr glücklich über meine neue Aufgabe, für die meine Leidenschaft von Tag zu Tag wächst. Europa spielt in allen unseren Lebensbereichen zunehmend eine große Rolle. Europa ist mit der Garant für ein starkes Bayern. Mehr als 50 Prozent der deutschen Innenpolitik werden durch europäisches Recht bestimmt, in einzelnen Branchen sogar weit mehr. Die Vertretung der bayerischen Interessen in Brüssel und im Straßburg, ist deshalb genauso wichtig wie auf Bundesebene.

Meine erste Reise führte mich selbstverständlich nach Brüssel. Die Bayerische Vertretung in Brüssel ist die Schnittstelle zwischen Bayern und der  Europäischen Union (EU). Das heißt vor allem: unsere Staatsregierung ist frühzeitig über alle wichtigen politischen Vorgänge bei der EU eingebunden. Wir können auf die politische Willensbildung in der EU Einfluss nehmen und wir informieren Bürger, Unternehmer und den Landtag. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche diplomatische und unterstützende Aufgaben zu erfüllen.

Die Vielfältigkeit meines neuen Jobs als bayerische Außenministerin zeigte sich auch bei der nächsten größeren Reise, die mich nach Rom führte. Der Umstand, dass auch der Petrusplatz einen wunderschönen Christbaum benötigte, sorgte für eine eindrucksvolle Begegnung mit Papst Franziskus und wertvollen Gesprächen mit italienischen diplomatischen Vertretern u.a. über die herrschende Flüchtlingsproblematik. Diesem Thema war auch meine erste Reise in diesem Jahr geschuldet. Mit einer Delegation bin ich nach Tunesien geflogen, um mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft den Ursachen auf den Grund zu gehen und mögliche Abhilfen zu diskutieren.

Bayern liegt im Herzen Europas. Starke Netzwerke in aller Welt zu knüpfen ist nun meine Aufgabe. Mit Heimatliebe und Weltoffenheit werde ich diesen erfolgreichen Weg weiter gehen zum Wohle für Bayern.

Herzliche Grüße,


Ihre Dr. Beate Merk