Integration fördern
In unseren Großstädten haben rund 40 Prozent der Neugeborenen Eltern mit einem ausländischen Pass. Doch selbst in kleineren Städten wie Neu-Ulm gibt es Schulen, in denen bis zu 82 Prozent der Kinder über einen Migrationshintergrund verfügen.
Gerade diese Kinder benötigen unsere Förderung, damit sie eine angemessene Schulbildung erhalten. Nur so haben sie später eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Dies ist die Voraussetzung, um auf eigenen Füßen zu stehen und sich zu selbstbewussten Mitgliedern unserer Gesellschaft zu entwickeln. Wir brauchen Integration, damit unsere Sozialsysteme auf Dauer stabil bleiben und um den sozialen Frieden zu sichern.
Sprachkenntnisse sind das A&O
Der Schlüssel zur Integration ist, dass alle Kinder die deutsche Sprache beherrschen. Dazu bieten wir eine gezielte frühe Sprachförderung an, die bereits im Kindergartenalter ansetzt. Ein weiterer Baustein unseres Förderprogramms ist der Ausbau der Kinderbetreuung und der Ganztagsangebote insbesondere an Grund- und Hauptschulen.
Ein besonderes Augenmerk hat dabei auch den Eltern zu gelten. Ihnen müssen wir vermitteln, wie essenziell gute Deutschkenntnisse und eine fundierte Ausbildung für den erfolgreichen Lebensweg ihrer Kinder sind. Denn die Integration der Kinder kann nur im Einklang mit, aber keinesfalls gegen die Eltern gelingen.




