„Zweites Leben“ durch Organspende
Unfall, Krankheit, Alter, Tod – all das sind Themen, mit denen wir uns nicht gerne auseinandersetzen. Und doch gehören sie zum Leben eines jeden, früher oder später, ob wir wollen oder nicht. In diesem Kontext kommt der Organspende ein besonderer Stellenwert zu: Wird unserem Leben ein Ende gesetzt, so liegt es in unserer Hand, anderen ein lebensrettendes Organ zu hinterlassen – und unserem vielleicht auch zu frühen Tod so noch einen Sinn zu geben.
Umgekehrt kann unser Überleben auch davon abhängen, ob wir rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. In solch einem Notfall nehmen wir das Geschenk sicherlich gerne an. Im Gegenzug sollten wir dann aber auch selbst zu einer Organspende bereit sein. Je mehr Menschen sich als Organspender registrieren lassen, desto größer sind die Chancen, im Notfall auch ein geeignetes Organ zu empfangen.
Weit verbreitete unbegründete Ängste
Was also hält uns davon ab, einen Organspendeausweis zu beantragen? Sicherlich zum einen die Angst, uns würde im Zweifel nicht mehr die bestmögliche medizinische Behandlung zuteil werden. Zum anderen wahrscheinlich auch die Furcht, man könnte uns die dringend benötigten Organe zu früh entnehmen, sprich bevor der Tod unwiederbringlich eingetreten ist.
Doch all diese Schreckensszenarien sind unbegründet. So sind die Ärzte dazu verpflichtet, alles zu tun, um zunächst unser Leben zu retten. Außerdem müssen jeweils zwei Ärzte unabhängig voneinander vor der Organentnahme den endgültigen und unumkehrbaren Hirntod feststellen. Um jeden Interessenskonflikt auszuschließen, dürfen diese Ärzte keinesfalls dem Transplantationsteam angehören. Und nicht zuletzt trägt das Gesetz dafür Sorge, dass unsere Körper bei der Organentnahme nicht verunstaltet werden.
Treffen daher auch Sie die Entscheidung für ein "zweites Leben"! Überlassen Sie diese nicht Ihren Angehörigen. Sie sind in solch einer Notlage ohnehin schon genug belastet. Tun Sie es mir gleich und beantragen auch Sie noch heute hier Ihren Organspendeausweis!




